Klöckner sieht verlässlichen Rahmen für Europas Landwirte

Auch Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat die Einigung des Europäischen Rates zum kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) begrüßt. "Das Ergebnis wird dem Umwelt- und Klimaambitionsniveau der künftigen Agrarpolitik gerecht und schafft einen verlässlichen Rahmen für die Bauern und die ländlichen Regionen in Europa", erklärte Klöckner heute in Berlin im Hinblick auf die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

Laut der Ministerin wird das Agrarbudget in der nächsten Förderperiode leicht ansteigen; sie wertet das als großen Erfolg und Notwendigkeit gleichermaßen. Die Anforderungen an die europäischen Landwirte seien "immens". Höhere Umweltauflagen im Sinne des Gemeinwohls verteuerten die Produktion und erschwerten den Wettbewerb, "daher habe ich mich immer für einen stabilen Finanzrahmen eingesetzt", so Klöckner.

Nach ihren Angaben wird für Deutschland ersten Berechnungen zufolge im Durchschnitt der sieben Jahre ein nahezu gleichbleibendes Finanzvolumen erwartet. Vor allem für die ländlichen Räume stünden im Durchschnitt 5,5 % mehr Mittel zur Verfügung, dazu trage auch der europäische Wiederaufbaufonds bei. Gleichzeitig werde die Flexibilität für die Mitgliedstaaten deutlich erhöht, so dass diese ihren strukturellen Besonderheiten besser Rechnung tragen könnten.

"Auch das ist ein wichtiges Signal", betonte die CDU-Politikerin. Denn ländliche Räume zu stärken und gleichwertige Lebensverhältnisse zu fördern, sei eine entscheidende soziale Frage und sorge für den inneren Zusammenhalt nicht nur zwischen Stadt und Land, sondern auch innerhalb der Europäischen Union. AgE


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